Vitamin D3 – das Sonnenvitamin

vitamin d3

Durch den heutigen Lebenswandel und überwiegenden Aufenthalt in geschlossenen Räumen weist die Mehrheit der Bevölkerung heute einen Vitamin-D-Mangel auf. Wichtig ist zu wissen, dass in den Ländern, die nördlich des 40. Breitengrades liegen (in Europa nördlich von Rom), in den Monaten Oktober bis März nicht ausreichend Vitamin D gebildet werden kann. Die Aufnahme von UV-B Strahlung hängt von der Bewölkung und vom Einfallswinkel der Sonne ab. Ist der Winkel geringer als 45° ist der Weg für die Sonnenstrahlen durch die Ozonschicht zu lang, um noch Vitamin D produzieren zu können, da die Ozonschicht ein Teil der UV-Strahlung absorbiert.

Vitamin D Produktion – wann möglich?

Zum Beispiel gab es am 11. Januar 2018 in Oslo (40. Breitengrad) zu keiner Tageszeit einen Sonneneinstrahlungswinkel von über 45°. In Tel Aviv hingegen (32. Breitengrad) konnte man am 11. Januar zwischen 9:28 Uhr und 16:03 Uhr optimal Vitamin D produzieren. Für Mobiltelefone ist eine App verfügbar (Dminder von Prof. Molick) welche präzise anzeigt wie viele I.E. Vitamin D zu welcher Tageszeit innerhalb welcher Zeit gebildet werden kann. Es gibt eine einfache Faustregel, die man sich hierzu merken kann: Wenn der Schatten länger als die Körpergröße ist, findet keine Vitamin D Produktion statt. Für die Produktion von Vitamin D ist ausschließlich die UV-B – Strahlung verantwortlich, die den geringeren Anteil der UV- Strahlung ausmacht. Die längeren UV-A Strahlen dringen tiefer in die Haut ein und sind für mögliche Zellschädigung und Hautalterung verantwortlich.

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Durch stressige Lebensumstände, die zur systemischen Azidose und dadurch zur Resorption von Calcium aus dem Knochen führt, um den Blut-PH-Wert auf 7,4 abzupuffern, wird dem Körper ein ausreichend hoher D3- Spiegel simuliert, der ebenso für den Mangel an D3 verantwortlich ist. Da Vitamin D3 das Immunsystem unterstützt, kann ein Mangel vielfältige Auswirkungen haben. Neben Konzentrations- und Herz- Kreislaufstörungen kann es zu reduzierter Muskelstärke, Wachstumsstörungen, Osteomalazie, Immunschwäche, Schlafstörungen, Nervosität, Depressionen, Zahnausfall und erhöhter Frakturanfälligkeit kommen. Auch Multiple Sklerose, Asthma und Krebs werden in Zusammenhang mit einem Mangel an Vitamin D3 gebracht.

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Written by Dr. Ulrich Volz